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Zwar passiert im Genre Drum’n’Bass kaum Aufregendes mehr, aber einige Produzenten wie das Duo Shy Fx & T Power lugen doch sehr über das enge Rhythmuskorsett hinaus. Und klar, ihren hochwichtigen Beitrag zum Gelingen liefern die MCs Top Cat, Di, David Boomah und Yosh. So ist das freudvoll gesungene »Feelings« ein uplifting Popsong, der einer jazzigen Bläsersektion wie abgedrehten Orgel weit Raum gibt und selbst das digitale Bassbrett verbreitet fröhliche Vibes! Auch öffnet sich das Album Richtung Dancehall mit kräftigem Schuss Reggae (mit Rudeboy David Boomah) oder verwackeltem Rocksteadybeat und gar latineskem R&B. Ausrutscher in anbiedernden Loungedownbeat seien verziehen.

Weniger zum empfehlen ist die neue Pendulum-CD, die leider nur anfangs über einen coolen Dub-Touch verfügt. Das verhallte Piano auf »Fasten Your Seatbelt«, das die »Soundboy« rufenden Freestylers featured, verströmt einigermaßen Grandezza, während sich das Album sonst in eher kuriose jazzrockig anmutende Gefilde wagt. Mit Fortdauer halt zu vergessen, weil mehr und mehr von Keyboardmist umwölkt.

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