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Alle Songs auf »The Execution Of All Things« wurden von Sängerin und Bandleaderin Jenny Lewis und von Gitarrist Blake Sennet verfasst. Die beiden steuern Rilo Kiley auf einem Kurs zwischen Gitarren-Rock, Folk und Indie-Pop-Miniaturen; immer wieder kommt es zum Einsatz eines Multi-Chord-Keyboards. Das geschieht nicht zufällig, denn einst begannen die beiden Masterminds Lewis und Sennet als Duo mit Homerecordings und kleinen Auftritten im Großraum L.A.. Aufgenommen wurde das zweite Album in Lincoln, Nebraska, im Anspieltipp »Capturing Moods« heißt es: »There are friendly people in cities too, just ask them where they are going to.« Glockenspiel und Violinen sorgen für eine angenehme Grundstimmung, freundliche Grüße übermitteln die frühen Ten Thousand Maniacs, Chris Isaak und Big Dipper.
Ähnliche Ausrichtungen sind bei Canyon zu konstatieren. Der Untergrund, auf dem sich die Band bei ihrem Europadebüt bewegt, ist insgesamt düsterer, aber nicht weniger spannend. Die Punk-Rock-Szene ihrer Heimatstadt Kansas City und Americana-Gitarren a la Thin White Rope schimmern durch die Hammond-Orgel durch. Tipp: In den CD-Wechsler einlegen und die Randomtaste drücken!

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