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Zunächst Verwirrung – verweist das Cover auf eine Eso-Scheibe oder auf Ostdeutschland im Winter? Letzteres vermutlich, denn Mastermind Ricardo Hoffmann stammt aus Frankfurt/Oder. Dann Verwirrung Nr. 2: Warum klingt das derart stark nach Nick Cave? Die Info spricht von Beeinflussungen von Dostojewski bis Bukowski und Cave – sich selbst in ein Referenzsystem zu stellen ist bis zu einem gewissen Grad okay, das eigentliche Problem der Scheibe beginnt dennoch hier: Wenn jemand Cave will, greift er eben zu Cave und nicht zu Hoffmann. Auch wenn Hoffmann Pathos und Düsterkeit in die Stimme legt und die Melodien fast – aber eben nur fast – so klingen wie bei Cave. Besser und bei dem durchblitzenden Talent Hoffmanns wäre es da schon, mit demselben Eifer am eigenen Sound zu arbeiten, mit dem hier Vorbildern gefolgt wird.

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