archive-image-placeholder-v2

Das Album versteht sich als Nabelbeschau des Labels, das Werkumfang und Wirkkraft mit 16 Songs verschiedener, aber nicht grundlegend unterschiedlicher Interpreten aufeinander driften lässt. Den Stücken gemein ist die im Sampler-Titel ausgedrückte Beweglichkeit, denn sie setzen Körper und/oder Geist in Schwung – sei es auch lediglich ein kleines Wippen bzw. ein kurzfristiges Abschweifen und Gedankenverdrängen. Dabei erweist sich die Auswahl gleichermaßen als hintergrundbeschallungskompatibel wie auch als vordergründig unterhaltend; keine Selbstverständlichkeit im Bereich der leicht fassbaren Musik (Summen, Trällern, Mitsingversuche sind teilweise zu erwarten). »Bangaluga« von der sich von Silicone Pumpgun auf SPG verkürzten Arbeitsgemeinschaft von Callrider mit Barca Baxant (Princess Him) wird mit Popappeal vom Dancefloor gerufen und hebt den Beat kurz vor Compilation-Schluss noch einmal an. Schade eigentlich, dass da bei dieser Tanzbarkeit nicht nachgesetzt wird; die Aufgabe als Lockmittel für weitere Label- und Banderzeugnisse erfüllt es ausgezeichnet. Während viele Zusammenstellungen an der Beliebigkeit kränkeln und das titelpräsente Thema verfehlen, erfüllt »Body Movement« die selbstgestellte Aufgabe eines aussagekräftigen Labelquerschnittes zweifellos, ohne dabei an ein loses Aneinandergereihtes, sich entkräftendes Stückwerk zu zerfleddern. Die neun Dancefloor-tauglichsten Tracks gibt’s übrigens auch auf Vinyl gepresst.

favicon
Scroll to Top