archive-image-placeholder-v2

Der Mastermind ist der California Boy Ryan McPhun, der genau weiß, wo er herkommt. Auch wenn er jetzt in Neuseeland lebt. Vom ersten Takt an denkt man an eine der besten Bands aller Zeiten: The Beach Boys. Als im deutschsprachigen Pop-Mitteleuropa Sozialisierter denkt man auch an Münchner Freiheit. Und an die sympathische Verschrobenheit von The Clean. Und die frühen R.E.M., bzw. man denkt: So könnte es klingen, wenn The Beach Boys R.E.M. spielen. Wann immer Bands solche Versuche unternehmen – die etwas Älteren erinnern sich wahrscheinlich noch an die Firehose-Nummer – bingo! – »For the singer of R.E.M.« -, liegt die Gefahr des Scheiterns mit auf dem Plattenteller. Doch The Ruby Suns meistern diese Hürde souverän und so steht der Gedanke des Tributes stärker da als die Double-Group-Idee. The Ruby Suns ist nichts heilig – oder alles! Stets lässt die Band ihre eigene Klasse aufblitzen, etwa bei der tollen Instrumentalnummer »Birthday on Mars« und so bleibt letztlich nur zu sagen: Ja, happy!

favicon

Home / Rezensionen

Text
Jürgen Plank

Veröffentlichung
09.06.2007

Schlagwörter

Scroll to Top