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Welches Verwandtschaftsverhältnis zwischen den beiden Multiinstrumentalisten Kevin und Anita Robinson gegeben ist, bleibt unklar, doch man weiß: Sie haben alle Stücke geschrieben und singen beide, aufgenommen wurde im Wohnzimmer: Gitarren, Perkussion, Bässe und Keyboards. Ein bisschen Elektronik ist auch dabei und so einfache Instrumente wie Xylophon und Kazoo – zuweilen heult sogar eine Säge mit. Die zehn Stücke sind im Independent-Gitarrenrock der 1980er und 1990er-Jahre zu verorten und sehr klar und freundlich produziert. Mag sein, dass Viva Voce die ganz große Eigenständigkeit fehlt, sonst gibt es hier jedoch wenig zu kritisieren und es gilt: Die beiden Robinsons haben eine in sich geschlossene, sympathische Scheibe produziert, mit scheinbar unauffälligem doch dadurch umso aussagekräftigerem Songwriting.

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Text
Jürgen Plank

Veröffentlichung
24.09.2005

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