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Rosa Passos zeigt Brasilien von seiner ruhigen Seite: Oft wird sie nur von einer Gitarre begleitet und die Stücke schweben federleicht und geben der in den Vordergrund gemischten Stimme eine starke Präsenz. So kann man Passos‘ Stimme – die der Cellist Yo-Yo Ma einmal als die schönste der Welt bezeichnet hat – in all ihren Schwingungen genießen. Sie singt eigene Stücke genauso wie Werke von Chico Buarque (»Olhos Nos Olhos«), Carlos Antônio Jobim und Vinicius de Moraes (»Eu Não Existo Sem Voce«). Überraschend ist »Jardim«, die ins Portugiesische übersetzte Coverversion eines Liedes von Keren Ann (»Jardin D’Hiver«) – doch auch diese Übung gelingt und so hält man hier ein intensives, rundum gelungenes Werk in Händen.

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Text
Jürgen Plank

Veröffentlichung
02.06.2006

Schlagwörter

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