Probot

»Probot«

Southern Lord/Southern/Trost

Pledging Allegiance to Satan’s Dick. Wimmerlagenten in Halbtenor und Stretch, bartlose Ironieperchten, die derzeit Metal einzunehmen versuchen, glaubwürdig wie ein Thorhammer auf einem Gaultier-Shirt, kriegen die erbarmungslose Eierquetsche bis mit einem flauen Luftgeräusch die letzte Hoffnung auf den großen Samenfluss vergeht. Probot aber ist Potenz. Trieb. Oral-Anales Rock-Wunderland. Aus dem Eierschritt gekratzter Zepter und Gral. Klopfbunny Dave Grohl hat seine saftelnden Teenagerträume erfüllt und eine Tribute-Platte für und mit den großen Schwanzstrotzenden Männern aus Härtlingshausen gefertigt. Was bei seiner Band Nirvana nur vorsichtig hervorlugte und beim Schleim der Foo Fighters nie zu erahnen war, kriegt jetzt die volle Breitseite. Trash. Hairmetal. Grind. Episches Geröchel. Berstendes Riffgehämmer. True wie die Faust in deinem Arsch in der Blackbox nach Mitternacht. Und es ist schön sie alle so alterslos wiederzuhören: King Diamonds göttliches Gegreine. Lee Dorrians heldenhaftes Knurren. Sogar Eric »Trouble« Wagners mainstreamkompatible Beidlprackerflausen. Nur bei den Legenden Wino, Kurt »D.R.I.« Brecht und insbesondere Lemmy wirkt trotz perfekter Nummern die Rödelkraft etwas altersasthmatisch. Venom’s Cronos und Max Cavalera allerdings hat man Jahrzehnte nicht mehr so allmächtig fauchen hören. Lasst die Kondome zu Hause. Schickt die PC-Polizei zur Hölle. Der Phoenix in schwarzem Leder ist da … Saviours in sin, be eternally embraced!!!