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Nachdem sich eine Generation schwedischer Songwriter an Neil Young orientiert hat, lehnt sich Christian Kjellvander auf seiner ungefähr dritten Soloplatte an Bruce Springsteen in der »Tunnel Of Love«-Phase an.  Zum Teil breite Arrangements geben den Songs das Gewicht, das sie durchaus verdienen. Und in manchen Momenten wagt er es sogar mit Orgel und allem Drum und Dran in den momentan so beliebten Bereich des Himmelspop vorzudringen. Aber der Songwriter und Townes-van-Zandt-Fan Kjellvander weiß, dass er diese Sphären zwar besuchen darf, aber ein Aufenthalt auf Dauer künstlerisch desaströs wäre. Kjellvander wagt hier einen mutigen Schritt, er versucht seine Songs in den Mainstream zu transportieren, ohne große Wunden davonzutragen. Und wenn man ihm ein paar musikalische Plattheiten verzeiht, der Schritt raus aus der Alternative-Country-Ecke hat sich gelohnt. G.BUS SCHWEIGER

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