Grenzenlose Filme

Unter dem Titel Grenzenlos zeigt das Filmarchiv Austria Filme aus dem Neuen Europa. Das Festival zur EU-Osterweiterung beginnt am 29. April und läuft im Wiener Metro Kino bis 8. Juni. Als Eröffnungsfilm ist der Film Zelary (A/SK/CZ 2003) zu sehen, der für den Auslandsoscar 2004 nominiert wurde.

Am Vorabend der EU-Osterweiterung startet das Filmarchiv Austria die Filmschau GRENZENLOS und präsentiert das vitale Gegenwartskino sowie Höhepunkte der Filmgeschichte aus den Beitrittsländern Zentral- und Osteuropas. Über die alten Grenzen hinweg wird auf der Leinwand die gemeinsame Geschichte sichtbar. Das Kino hat in diesen Ländern in besonders sensibler Weise auf die historischen Umbrüche reagiert und verweist immer wieder – in großen Erzählungen ebenso wie in kleinen Alltagsbeobachtungen – auf die politischen, gesellschaftlichen und sozialen Verhältnisse in der Übergangszeit vom realen Sozialismus zur Europäischen Union.
In 74 Filmen, darunter über 40 österreichische Erstaufführungen, öffnet das Kino Fenster zum neuen, alten Europa, weitet den Blick auf das Leben unserer engsten Nachbarn hinter den nun – zumindest politisch – endgültig überwundenen Grenzen.
GRENZENLOS ist der vorläufige Höhepunkt einer vom Filmarchiv Austria seit Jahren gepflogenen Programmarbeit, bei der in jährlichen Filmreihen die Kinematografien unserer östlichen Nachbarländer präsentiert werden. Im Rahmen dieser Filmschauen wurden die Kontakte zu wichtigen filmischen Institutionen und Archiven Zentral- und Osteuropas sukzessive vertieft. Das Festival des Filmarchiv Austria begleitet den historischen Moment der EU-Erweiterung, unterstützt von wichtigen Kulturinstituten und Filminstitutionen der Beitrittsländer und ist somit ein gemeinsames, länderübergreifendes Festival.
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ZELARY – Zum Eröffnungsfilm von Grenzenlos
Im Frühsommer 1943 muss Eliska (Ana Geislerová) nach einer misslungenen Widerstandsaktion Prag verlassen. Ausgestattet mit einer neuen Identität, findet sie unter dem Namen Hana Unterschlupf im abgelegenen Dorf Zelary. Aus Tarngründen heiratet sie den Waldarbeiter Joza, den sie im Laufe der Zeit besser kennen und sogar lieben lernt. Langsam beginnt Hana sich in Zelary wohl zu fühlen, doch als die Russen ins Dorf einmarschieren, findet die Idylle ein jähes Ende.
Die tschechisch-österreichisch-slowakische Koproduktion ZELARY erzählt die Geschichte einer Liebe in schwierigen Zeiten. Der tschechische Superstar Ana Geislerová brilliert in ihrer Rolle als verletzliche Frau, die lernen muss, ihre negativen Emotionen zu überwinden.
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