Kristjan Randalu

»Desde Manhattan«

Jazz'n'Arts

»Desde Manhattan« – bis Manhattan ist Kristjan Randalu tatsächlich gekommen. Der junge Pianist aus Lettland lebt sein einigen Jahren in New York, wo er auch einen Teil seines Studiums absolvierte. Der Titel kann jedoch auch in die Richtung interpretiert werden, dass nämlich der musikalische Raum Randalus und seiner Mitmusiker mindestens bis in die USA reicht. International ist auch die Besetzung, die für das Album aufgeigt. Drums, Percussion, Tabla: Bodek Janke (Polen), am Bass ist der Spanier Antonio Miguel, Cello spielt Stephan Braun (Deutschland) und vokalistische Unterstützung kommt von Olivia Trummer (ebenfalls aus Deutschland). Was das Alter der MusikerInnen betrifft, kann man sie gern als Youngsters ansehen, In den Jazztraditionen diesseits und jenseits des Atlantiks sind sie jedoch reichlich beschlagen. »Desde Manhattan« enthält Kompositionen aus der Feder Randalus und Jankes und die Parker/Gillespie-Nummer »Anthropology«. Grundsätzlich kommt das Album eher leichtfü&szligig daher. Randalus Stücke haben eine Spur nordischer Kühle an sich, während Jankes Werke ziemliche Leidenschaftlichkeit durchströmt. Nebenbei bemerkt: Auch hinter dem Eisernen Vorhang gab es eine lebendige Jazzszene – und auch diese Tradition prägt die Schreib- und Spielweise dieser Musiker.

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