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Island und Schweden. Das letztgenannten ist eines der Mutterländer des Pop. Markovics Debüt-CD, 2007 in Skandinavien veröffentlicht, kommt nun auch zu uns. Was mit einiger Kraftmeierei loslegt, wird mit Fortdauer doch differenzierter und das ist gut so. So finden sich hier Gitarrenriffs, die mit brauchbaren Synthie-Lines oder Piano-Tupfern durchzogen sind – und für das epische Schlussstück gibt man sich gleich siebeneinhalb skandinavischer Gelassenheit. Ebenfalls gerne zur E-Gitarre – hier Marke: Indie-Schrummel – greift eine isländische Band, die sich einfach nach ihrem Herkunftsort benannt hat: Reykjavik! Während die Schweden aber mehr in Richtung Stadionrock lugen, blieben die Isländer den verrauchten Clubs treu – zur abrockenden Musik passend, fliegt hier auch mal ein Bierbecher durch die Luft. Halbvoll. Um den Vergleich mit einer Fußball-Metapher zu beenden: Auch im EM-Jahr ist mir die Hohe Warte lieber als das Happel-Stadion.

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