Peter Herbert

Bassooka

aziza music

Die Entfaltung eines einzigartigen musikalischen Kosmos voll Luzidität und Tiefe; waghalsig will man sich hinein stürzen, vernimmt man einmal diese Klänge. Das ist »music for one to sixteen basses« – Peter Herbert Solo. Mich erfüllt eine vage Ahnung der Komplexität seiner Klangvorstellung und seines inneren Gehörs. Die Umsetzung davon wirkt plastisch, unbeschwert und gelungen, der Weg durch verschiedenste Stile und die unglaubliche Anzahl an Kontrabässen – mittels Technik bleibt Peter Herbert trotzdem »solo« – lässt sich auf einmal mit Leichtigkeit begehen. Der Kontrabass als sogenanntes klassisches Streichinstrument, als Jazzbass, als Perkussions- und ergiebiges Geräuschinstrument lässt in diesen Kombinationen eine Fülle an klanglichen und sowohl kompositorischen als auch improvisatorischen Möglichkeiten zu. Diese Platte ist seit ihrer Erscheinung unentbehrlich geworden. Stellt sich nur die Frage – was haben wir so lange ohne sie gemacht?