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2MC-Design im MAK

Wer mag Mistkübel? Mit so einfachen Fragen beginnt bei 2MC Produktentwicklung. Am Anfang einer neuen Idee steht bei den beiden Designerinnen Martina und Monika Chabicovsky oft etwas, was die beiden nicht mögen: Eine unangenehme Erinnerung wie ein quietschendes, nach Gummi riechendes Schwimmflügerl, eine an der Stirn klebende Badehaube, Linsen – oder eben ein Mistkübel.

Funktionsmetamorphose als Gestaltungsprinzip

Müllkübel stinken – als Teil eines Tisches stinken sie zum Glück nicht mehr, dafür haben sie dort eine neue Funktion bekommen. Die Funktionsmetamorphose ist Gestaltungsprinzip der beiden Designerinnen. Sie bringen Dinge aus ihrem gewohnten Zusammenhang und verbinden sie zu neuen nutzbringenden Accessoires. Dieses Prinzip lässt sich auf Textilien, Taschen, Möbel, aber auch einfach auf Linsen anwenden. Ziel ist, andere zum Schmunzeln bringen – oder zum Nachdenken.

Die Enge der Großstadt im MAK thematisiert

Ihre Arbeiten konnte man schon 2004 und 2005 auf der Designmesse „Blickfang“ im MAK und am Schaukasten am Wiener Brunnenmarkt zu bewundern. Bei der diesjährigen „Blickfang“, vom 13. – 15. Oktober 2006, widmen sich die beiden dem Thema Großstadt. Ausgangspunkt für die neue Herbstkollektion von 2MC sind Müll, Menschenmassen, Gummistiefel, Welttaschen, Kunsthaar… Präsentiert werden Produkte in technischer Perfektion und geschmackvollem Design.

13.-15.10.2006, MAK – Österreichisches Museum für angewandte Kunst /Gegenwartskunst, Stubenring 5, A-1010 Wien

>> www.2mc.at

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Text
Jürgen Plank

Veröffentlichung
28.09.2006

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