Ty

Upwards

Big Dada

Nach seinem sensationellen Debüt »Awkward« 2001 und unzähligen Cameos unter anderem für New Flesh und die Nextmen meldet sich mit »Upwards« ein ganz Großer der UK-Rapszene zurück. Dabei müsste das bei Ty nicht zwangsläufig ergänzt werden, klingt sein neues Album doch durch die Bank internationaler als vergleichbare Werke seiner Kollegen.
Und nein, das liegt nicht an hochkarätigen Gast-Beatbastlern aus N.Y. oder sonst wo, denn der Gute hat mit Hilfe von Drew (von Psychic Phenomena und Doze Guys) mal so eben im Alleingang elf vor Funkyness triefende Tracks produziert. Etwas erwachsener als der Vorgänger, auf dem sich Ty hauptsächlich noch mit seiner Tollpatschigkeit und Außenseiterstellung beschäftigte, doch um kein Ameisenschamhaar weniger sympathisch. Gemeinsam mit Drew, dem Afrobeat-Drummer Tony Allen (mit dem Ty zusammen das Projekt Afro-Hop betreibt), Michelle Escoffery, Bembe Segue, Breis und Shortman enstand eine der Platten des Jahres. Anspieltips: »Ha Ha«, »Wait A Minute«, »Do You Want More« und »Rain«. Ein Must Have für eure Crates … cop that!