David & The Citizens

»Until The Sadness Is Gone«

Adrian Recordings

»We release good music! You can expect all genres. As long as it has heart. Or a weird brain«
Das kleine Malmöer Label Adrian Recordings möchte um seiner Bands willen bewundert, muss aber auch des auf der Startseite ausgelegten Programmes wegen geliebt werden.
»Remember! If you’re about to make music: Be honest or pretend! Don’t compromise with jerks! Follow the only road! Be nice or hate! Scream or whisper! You can’t compete in music! Do it yourself if no one else does it! Don’t hide! Don’t wait! Let everyone hear!« verlangen nach Ehrlichkeit und Engagement, fordern Einsatzwillen und die Missachtung von ach so gut gemeinten Ratschlägen, deren Befolgen einzig und allein das Herzblut aus der Musik zieht. »Until The Sadness Is Gone« erfüllt die gesetzten Regeln und deckt mit ungeheuerer Fröhlichkeit die Tristesse auf, die alltäglich die Lebenslust im Würgegriff hält. »I wonder if I’ll wake one day to find my life waisted behind me«, grübelt David Fridlund in »New Direction« nach und macht sich damit unnötige Sorgen. Denn vergebens war die Zeit, die er in das elfteilige Album voll swingendem Indiepop investiert hat, nun wirklich nicht.
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