Ilse Lau

Tjeempie.de Kat

Fidel Bastro/EFA

Die Bremer Band Ilse Lau hat die seltsame Angewohnheit ihre Alben nach holländischen Tieren zu benennen. Nachdem sie ihren ersten Tonträger- aus Protest gegen einen Ausspruch von Joe Strummer (»Wenn ich Kühe sehe, könnte ich kotzen.«) aus den frühen 80er Jahren- nach einer Kuh benannt haben, musste beim zweiten ein Bär, und jetzt wie es scheint eine Katze als Namensgeber herhalten. »Tjeempie.de Kat« heißt die CD, von der auch eine Vinylversion geplant ist.
Produziert wurde, wie auch schon bei »Wijbren.de Beer« von Greg Core (Czech). Das Ergebnis der postmodernen Bremer Stadtmusikanten (Thomas Fokke, Ansgar Wilken und Henning Bosse) kann sich hören lassen. Neben der klassischen »Rockbesetzung« Bass, Gitarre und Schlagzeug werden auch Melodica, Cello, Samples und diverse Gasttrompeten bemüht. »Ilse Lau sind Grenzgänger zwischen Physik und Philosophie, da wo ???Lärm so hochtourig läuft wie ein Sinusgenerator und sich meditative Dauertöne einstellen wie wohltuende Stille. Großartig.« (Kieler Nachrichten) Besser kann man es nicht sagen.