Andrea Belfi & Ignaz Schick

»The Myth of Persistence of Vision Revisited«

Zarek

Ja, witzig. Natürlich ist das hier eine weitere CD aus dem gro&szligen Garten der elektroakustischen Looperei. Erkennt man sofort an den schwebenden Sounds, den technischen Firlefanzgeräuschen, dem elektronischem Geflatter ?? aber man hört vom ersten Moment an, dass Andrea Belfi und Ignaz Schick eine klare Vorstellung von dem haben, was sie da wollen, dass es nicht die technische Spielwiese ist, die ihre Musik bestimmt, sondern dass sie dort genau jene Sounds und Effekte produzieren und arrangieren, die ihnen vorschweben. Sehr hilfreich ist dabei, dass beide eine fatale Leidenschaft für Gongs, Cymbals und tönende Percussions generell haben. So klingt fernöstlich, was eigentlich zwischen Berlin und Brüssel sich gefunden hat – und dennoch passt es hervorragend. »The Myth of Persistence ??« klingt über weite Strecken stringent und very convincing. Das sind »abstract sonic landscapes« vom Feinsten, aber eben darum au&szliger für Nerds wohl nur für freigeistige Meditationsfreunde empfehlenswert. ?brigens: Very stylish sind auch CD-Design und Verpackung.