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Mit einem Kopfsprung geht es erstmal rein ins Noisegetöse, aber als dann ein reichlich fetter Groove einsetzt, ist klar, diese Musik will tanzbar sein. Teilweise zumindest – und mit experimentellen Abstrichen selbstverständlich. Aber wäre der Holländer Michael Banabila nicht schon seit über zehn Jahren im Geschäft, könnte man ihn glatt für einen Stiefsohn von Tom Jenkins alias Squarepusher halten. Wie nennt man das doch gleich? Jazz-tinged Electronica? Ambient? Urban Soundscapes? Grooving Experimental? Noise-esque Dancefloor? Beats-and-beyond? Skunk Funk Oddities? Hyperreal Tribal Dance? Industrial Whispering? Genau. Genau so nennt man das. Alles zusammen nämlich. Dafür kann aber Michael Banabila nichts, und Mr. Squarepusher ist auch nicht der einzige, der feine Grooves frisch aus der Computerfabrikshalle herbeizaubern kann. Kein allzu neuer Traubensaft in der PVC-Röhre ist das zwar, aber mustergültig umgesetzt. Der Mann hat eben langjährige Erfahrung, und einem Profi hört man immer gerne zu. Gutes Teil.

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Text
Curt Cuisine

Veröffentlichung
28.09.2011

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