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Sand

»The Dalston Shroud«

Soul Jazz/Soul Seduction

Endlich wieder Nachschub von dieser Ausnahmeband aus Mittelengland. Sand rocken einmal mehr, was das Zeug hält, ihre Mischung aus No Wave, Post-Punk und jeder Menge Jazz-Wahnsinn mäandert wie ein zäher Malstrom. Verglichen zu den beiden Vorgängeralben, die sich an Rock-Dekonstruktionen und Dub abgearbeitet hatten, geht es auf »The Dalston Shroud« strukturell in vergleichsweise überschaubare Gefilde. Wenn, dann sind Sand diesmal noch am ehesten an einer Art von Wave mal Jazz dran, zusammengehalten von einer treibenden Rhythmusgruppe aus Elektronik und Schlagzeug. Als Markenzeichen der Band machen sich über diesen engmaschigen Rhythmen die prägnanten Posaunenlinien breit, die dem Sand-Sound eine fast verträumte Leichtigkeit verpassen. Diesmal mit dabei: die norwegische Vokalakrobatin Maja S.K. Ratkje und — jawohl — Louie Austen. Schließlich wurde die Nummer »Doctor Crop« von niemand Geringerem als Patrick Pulsinger produziert. Sand surfen nach wie vor zwischen allen Genre-Stühlen, Hauptsache hochenergetischer Headbang-Stoff in zwingender Slow Motion.

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