»Bum Steer« – Dm Bob & Country Jem

Dm Bob & Country Jem sind Country-Rock`n’Roll-Punk dass es nur so tscheppert und kracht. Hinter dieser duseligen Namensgebung versteckt sich Bob Tooke – ein aus Louisiana stammende Garage-Haudegen – und der Pogues-Mitbegünder Jem Finer, wohnhaft in London. Und sie verpassen dem Southern Folk eine anständige Ohrfeige und haben auch vor Cajun, Bluegrass und Tex-Mex original…

TEXT
Tiz Schaffer
VERÖFFENTLICHUNG

30.12.2005

»them codes… them codes« – The Broken Beats

Die fünf Skandinavier haben da ein Album produziert, dass nach einem überraschendverspielten Xylophon-Intro mit Einigem aufwarten kann: Einmal vernimmt man Fahrstuhl-Rock mit croonenden Trompeten, dann wieder scheinen die E-Gitarren von Chris Isaak oder Chuck Prophet ausgeborgt worden zu sein. Und wenn man jetzt noch »Americana« erwähnt, sind die Stichwörter bereits alle gefallen. Trotz der zu…

TEXT
Jürgen Plank
VERÖFFENTLICHUNG

24.09.2005

»High Commissioner« – Low 500

Low 500, das sind fünf durchgestylte Menschen, Mittzwanziger würde ich mal meinen, und das Problem ist, dass in der Summe des Auftretens so viel Stylishness durchscheint, dass zumindest ich fürs erste mal skeptisch werde. Entstanden aus den Resten der Punk-Band Superfan pflegen Low 500 auf ihrem Debütalbum einen seltsamen Grenzgang zwischen Psychedelik und New Wave-Retro-Chic,…

TEXT
Hannes Luxbacher
VERÖFFENTLICHUNG

10.06.2005

Hallo Hello – HiHo Silver

Man sollte sich vom ersten äußeren Eindruck nicht täuschen lassen. Wer nach einem Blick auf das Cover dieser Platte an fröhlichen Kaugummipop denkt, hat sich gründlich getäuscht. Und tatsächlich, beim zweiten Blick sieht man die Fledermaus, die den Mond umkreist. Schon der erste Track »Hallo Hello« ist ein eher düsterer Willkommensgruß. Im gleichen Grundton geht…

TEXT
Tanja Domej
VERÖFFENTLICHUNG

18.08.2002

On The Trail Of Dr. Brain – Kool Ade Acid Test

Diese Platte entzieht sich nicht unbedingt allen Kategorien – denn die darauf verwendeten Idiome sind durchaus bekannt und vertraut – spottet aber jeder Beschreibung. Pop, eigentlich recht traditionell ausgerichteter Jazz, Funk, Anklänge von HipHop und Rock werden durch den Fleischwolf gedreht und kommen als irgendwie Unbenennbares wieder heraus. Das Cover (Schnee) und der Plattentitel wollen…

TEXT
Bruno Jaschke
VERÖFFENTLICHUNG

26.11.2001

Beat – Brückner Beat + The Lone World Trio

His Masters Voice war ja wärmende Begleitung durch ausnahmsweise unpeinliche Tage der Filmsynchronisation. Der »Taxi Driver« inmitten der Regenstrassen New Yorks. Der kreuz wie quer junkende und hurende Oberbulle Harvey Keitel. Christian Brückners Stimme untermalte irgendwie immer diese verlausten Amis in der nach dreckigem Jazz schreienden Nachtstadt. Sie hatte was von ebenbürtiger cineastischer Energie, brach…

TEXT
Paul Poet
VERÖFFENTLICHUNG

21.08.2001

Nach oben scrollen