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Das ist die Geschichte einer ganz großen Liebe. Seine Freundin Mary verließ den im netten York aufgewachsenen Brown und ihm fiel nichts Besseres ein, als einen Song nach dem anderen zu schreiben, sie aufzunehmen und dann mit getrockneten Blumen zu seiner Mary nach Dänemark zu schicken. Die Songs erreichten ihren Zweck und wenn sie nicht gestorben sind … Musikalisch ist Brown im englischen Folk der 70er zu Hause, seine Plattensammlung dürfte einige Alben von Fairport Convention, Bert Jansch, der Incredible String Band oder natürlich von Richard Thompson beherbergen. Durchlüftet wird diese Folklastigkeit durch einige Westküstenharmonien der gleichen Zeit, denen man ruhig den Stempel Crosby, Stills Nash & Young aufdrücken kann. Die Songs entspringen einer waidwunden Männerseele, die sich teilweise im Selbstmitleid räkelt, sich dann aber doch wieder an ihren Stolz erinnert. Dieser Mut zum Bekenntnis in Verbindung mit den Gepflogenheiten des englischen Folk, lässt Brown in einigen Songs als Songwriter glänzen, erweist sich aber über die ganze Länge einfach als zu viel des Guten.

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