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Frischer Electronic Dub aus Kopenhagen. Zwar ist da hin und wieder auch ein ordentlicher Schuss Reggae dabei, doch haben Pharfar und Filip, der Kern der Gruppe, die Regler weit in Dub-Untiefen aufgetan. Nordisch-kühle Abgedrehtheit trifft jamaikanische Vibes. Grundproblem: Brechung erfolgt keine. Also ab nach Berlin, wo das Alltagsleben draußen weiter geht. Der öffentliche Verkehr funktioniert pünktlich, doch auf der CD »Linienbusse« bleibt das Tageslicht weggesperrt. Also tragen die Tracks Haltestellen im Namen – trotzdem ist diese erste Kollaboration von CCO mit Source somit ein Studio-Nachtschattengewächs, das IDM à la Warp mit Detroit-Technosprengseln anreichert. Angewandter Minimalismus. Laidbacke, dubbig angehauchte Beats, samten vernebelnd, eine moody-nachtschlafene Atmosphäre breitet sich aus. Von Track 8-10 wird’s dub-o-nautischer, mit bös verzerrten Bässen und industrialzed Percussion, ehe gegen Ende wieder Pattern angenehm verhallen.

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