Fred Adrett

Nicht wie du

Plattenmeister

Fred Adretts Stimme nervt. Das ist sehr unangenehm, gefällt er sich doch als Dauer-Quengler eher nicht so toller, im unheiligen Zeichen jugendlichen Piefke-Humors stehender Texte. Die auf Glätte und Sauberkeit bedachte, ohne erkennbare Ambitionen zusammengesampelte Musik plätschert dazu in ergebener Belanglosigkeit vor sich hin, womit wir hier die Geschichte eines jungen Mannes erleben, der auszog um lustig zu sein und vielleicht gar der deutsche Beck zu werden, es dabei aber nur zum Schlagerparaden-Kandidaten brachte, der obendrein noch viel zu belanglos ist, als dass er wenigstens zur tragischen Figur taugen würde.