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Nix Rootsreggae meets Dub. Hier wird abgefeimter an den Reglern gedreht. Und das auf Remixgrundlagen von Gilberto Gil, Chico Buarce oder unter den Produktionsfittichen von Marcelinho da Lua, Drum’n’Bass Carioca und Electro-DJ, entstandenen Tracks. Brazil nimmt ein Vollbad in Dub. Keyboards werden durch den Echoverzerrer geschleift, die Bässe klingen wie durch nautische Dubfluten gezogen. Und echt gigantisch ist, wie die Vocals in »Cristiania ’71« im Hall verschwinden und dazu D’n’B-ähnliche Sounds in Stereo kulminieren. Zum Ende hin also die wahren Experimente, wo Pianoklänge zischeln, die Bässe eher wie eine ersoffene Tuba klingen, und Stimmen wie Keyboardschnipsel zerhäckselt im All herumfliegen. Brazil dekonstruiert, immens sexy.

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