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Es gibt Alben, die eine – auf den ersten Blick nicht begründbare – Faszination ausüben und einen tagelang beschäftigen. Die verlorenen Liebesakkorde Dadafons gehören in diese Kategorie, damit aber irgendwie klar wird, worum es hier geht: Dadafon ist die norwegische Band um die Sängerin Kristin Asbjørnsen, deren letzte Veröffentlichung mit der Welle von Bert Hamers Film »Factotum« nun doch auch bis nach Österreich gespült wird. Denn zwei der elf Albumsongs (»I wish to weep« und »Slow Day«) gehören zum Factotum-Soundtrack. Die CD ist zwischen Barsongs, Jazz, verspielten Popminiaturen und Indie anzusiedeln – vielleicht wurden die beiden Stücke wegen ihrer Tendenz zu Bloody Mary für die Bukowski-Verfilmung ausgewählt. Streicher haben hier ihren Platz und die musikalischen Stichworte aus der Region lauten: Kari Bremnes, Björk. Ein stilles und kraftvolles Meisterwerk.

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Home / Rezensionen

Text
Jürgen Plank

Veröffentlichung
12.06.2006

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