Triocolor

Colours of Ghana

ACT

Afrika als Geburtsstätte der heute als »popular« kategorisierten Musik und die Entdeckung, wie nahe sich frei improvisierte Klänge von Musikern aus Ghana und moderne europäische Töne sind, ist ein Hauptthema von Triocolor (bestehend seit 1992; Jens Thomas – p, perc, voice; Stefan Weeke – b, perc; Björn Lücker – dr, perc), die Ghana im Auftrag des Goethe-Instituts bereisten und dort mit afrikanischen Musikern spielten. Diese Trio-Platte entfacht Fernweh und Dankbarkeit für alle neuen Inspirationen und zeichnet sich sowohl durch zeitgenössische, improvisierte als auch durch afrikanisch-exotische Elemente, die wunderbar vertraut anmuten, aus. Keine althergebrachte Form des Jazztrios, sondern vollkommene Gleichberechtigung der drei Musiker. Bescheidener Sound, der die Weiten und die Natur Afrikas im Geiste des Zuhörers erstehen lässt. Keinesfalls Kitsch oder Klischee, und wenn einem diese Musik nur positive Worte einflößt, soll man dies getrost hinnehmen und nicht weiter nach wohlklingenden hochgeistigen Umschreibungen suchen.