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Miasha Williams (performte etwa im Nuyorican Poets Café) und Eric Porter (Opener u.a. für Outkast oder Rakim) verfügen über reichlich Erfahrung und gießen als The Student Body Presents ein frisches Nu-Soul-Album, das mit undergroundigen Sounds punktet. Die ersten Songs gehen mächtig los, verfügen über eine prächtige Hookline, besonders »Eunice« mit einer klasse abgewrackten Bassline, die freche Synthiesounds umschmiegen. Und »Boxes« ist gar so etwas wie abgefahrener Afro-Punk. Williams verfügt wie M.I.A. über eine Stimme, die ob ihrer Roughness über die einer Souldiva hinausgeht und somit eine kongeniale Begleitung für diesen ruppigen Retrofuturismus ist. Digitaler Funk mit Punkappeal und deepem Soul-Tiefgang, das geht hier wie geschmiert zusammen, nur dass mit zunehmender Dauer das Album etwas ausfranst und vielleicht zu balladesk wird. 

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