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Maschinenschlosser

Orange Noise

dbelltime

Achtung: Maschinenschlosser sind sensibel und orange bedeutet trotz televisionärer Assoziationen nicht immer Kommerz. Die Menschen sind verschieden: Manche sitzen gerne vor der Waschmaschine, fasziniert, und sinnieren über das Auf und Ab des Lebens und seinen Sinn. Andere entschließen sich doch zum Fernsehen und bügeln zur Formel 1.
»Orange Noise« eignet sich eher für die Mußestunde vor der Waschmaschine.
Musikalisches OM, Meditationsklänge der nächsten Generation, chill out bei voller Konzentration. Zen wandelt durch die Technotempel. Beim Track Nr. 4 (»Onda 4«) beginnt er zu swingen, bei Nr. 13 (»Funky Shark«), groovt er gar ein wenig los. Ich staune: Wann tanzt der große Meister schon. Dazwischen werden vom »Maschinenschlosser« die Sounds eher geflochten als gehämmert. Sanfte elektronische Musik, Sounds die sich überschneiden und ineinander lösen. Die einzelnen Tracks hingegen reißen eher ab, als auszuklingen. Schattierungen in größtenteils gedämpften Tönen, reißen aber auch kurz in Richtung grellorange aus: »Funky Erikson« (Will man wirklich noch mehr von oder über Handys hören? Minus). Elektronische Musik, abstrakt und eher nüchtern als affekt-ierend, durchdacht und konstruiert, trotzdem nicht emotionsfrei, sondern auch mit Momenten , die zu schlichter Ergriffenheit führen, wie in »harmonics« oder zu einem Schmunzeln bei »la International«.
Besonders hörenswert: Tracks 9-13.

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