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Art Konik

Vendetta Society

PlanetWoo

Was für eine Scheibe: Nu-Jazz mal Electronica mal heavy Bass-Lines, kratzige Bläsersätze, schräge Samples aus dem Nirgendwo. Art Konik blasen der kaffee-siedenden Einheits-Downtempo-Melange ordentlich den Free-Jazz-Salsa. Nach den 12“-Releases »Art Konik« und »Mingpark« für das auf absonderliche Verschmelzungen zwischen afrikanischen Rhythmen und deren französische Weiterführungen spezialisierte Comet-Label legt der Pariser Perkussionist Nicolas Gorge aka Art Konik – unterstützt von den beiden Vokalisten Bobby Few und Jeff Sicard – nun eine Scheibe vor, die Techno nur vom Hörensagen kennt und dafür HipHop mit phatten Licks vom Zupfbass und Off-Beat der zähfließend-dunklen Art auffettet. Vertracktes Gewirr macht sich auf »PVC« breit, Sitar und allerlei elektronisches Gewusel korrelieren mit Flamenco-Gitarren und der Dschungel wird in »Afro Monkey« in Dance-Grooves gegossen. Die Platte ist heiß.

Home / Rezensionen

Text
Heinrich Deisl

Veröffentlichung
07.06.2002

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