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»Escape From Evil« – Lower Dens

Irgendwie scheint es undenkbar, dass Lower Dens Konzerte spielen. Dafür müssten sie nämlich ihre unterirdische Höhle verlassen, ihre »lower den« sozusagen, wo sie, von der restlichen Welt abge- schnitten, regelmäßig die kargen Klangwüsten in ihren Köpfen auf CD bannen und diese dann durch einen winzigen Luftschacht an die ansonsten unerwünschte Zivilisation weitergeben. Ohne selbst einmal…

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Gabriel Mayr
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30.07.2015

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»Piano Ombre« – François & the Atlas Mountains

Bei »Piano Ombre«, dem vierten Longplayer von François & The Atlas Mountains, handelt es sich um eines dieser Alben, deren Opener Sensationen versprechen. Das sich langsam zu einem kalei- doskopischen Monolithen aufbauende »Bois« ist ein dermaßen guter Song, dass der Optimist gleich Inselplatten-Verdacht hegt, der Pessimist hingegen zuwartet; ahnend, dass dieses Niveau auf Albumlänge nur…

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Gabriel Mayr
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09.03.2015

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»Chroma« – Eugene McGuiness

Stehlen will gelernt sein. Die britische Band Medicine Head war gewiss bass erstaunt, als ein Jahr nach Erscheinen deren Albums »Dark Side of the Moon« die schon damals riesigen Pink Floyd eine fast gleichnamige, nur um einen definitiven Artikel erweiterte Monumentalplatte herausbrachten. Jene machte Pink Floyd in der Folge endgültig zu Dinosauriern, was wohl auch…

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Gabriel Mayr
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09.03.2015

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»Cosmic Logic« – Peaking Lights

Auch auf ihrem vierten Album geben Peaking Lights ein unverändert kauziges Bild ab. Mehr als zuletzt weichen jedoch die umnebelten, Dub-infizierten Hallkonstruktionen kernigen Popsong-Entwürfen, die der DJ im Zweifelsfall wohl eher nach Kraftwerk als nach Lee Perry spielen würde. Die Musik auf »Cosmic Logic« ist dennoch unschwer als Peaking Lights zu erkennen, was besonders an…

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Gabriel Mayr
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01.02.2015

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»Amphetamine Ballads« – The Amazing Snakeheads

In einer gerechteren Welt sollte die via Newsletter erfolgte Verkündung des Wiener Plattenladens Rave Up Records, mit The Amazing Snakeheads eine neue Lieblingsband gefunden zu haben, eigentlich für die dauerhafte Verankerung ebenjener Gruppe im kollektiven österreichischen Popgedächtnis sorgen. Doch ein Reality Check bringt schnell Ernüchterung: Gemeinhin bleibt vom Rave Up in Ehren Gehaltenes das Programm…

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Gabriel Mayr
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11.08.2014

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»Await Barbarians« – Alexis Taylor

Der britische Multiinstrumentalist und Sänger arbeitet auf seinem zweiten Soloalbum mit der gleichen Direktheit wie bei Hot Chip oder seinem Abenteuerwerk mit der About Group. Die Texte sind sehr intim und der Gefühlsausdruck erinnert hier an beste Singer-Songwriter vom Laurel Canyon. Obwohl: es geht immer auch um Humor und Spaß. Irgendwie erinnert das Werk Taylors…

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Hans Kulisch
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02.08.2014

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»Big Wheel And Others« – Cass McCombs

Es hätte kein Doppelalbum gebraucht, um zu verdeutlichen, dass rein kursorische Beschäftigung mit dem Schaffen von Cass McCombs nicht lohnt. Der Singer/Songwriter aus dem kalifornischen Concord nimmt sich Zeit für seine Lieder und Geschichten und fordert selbiges auch von der HörerInnenschaft ein. Jeder Song wird als kleine Einheit verstanden, deren Reize sich oft erst nach mehrmaligem Hören erschließen.

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Gabriel Mayr
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30.01.2014

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»Bubblegum« – Clinic

Die vier Liverpooler haben ein Faible für OP-Masken, Uniformen und einförmige Verkleidung. Wenn jemand Gleichklang vermitteln will, ist das eine akzeptable Art. Und es passt zum hochlieblichen sechsten Studioalbum. Mit 1970er-Lounge-Sounds und üppiger Instrumentierung, die die finanziell gut gesicherte Produktion unangenehm spürbar macht, geht der Weg über weniger psychedelischen, dunklen Pop, direkt Richtung croonende Eleganz….

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Alice Gruber
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19.01.2011

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