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Nichts hält uns davon ab, die Strenge und die Zurückgezogenheit zu begehren. Hier ist die Übung sehr hart: Sologitarre, freie Improvisation, der Tod eines Vaters und ein Dante-Zitat als Motto der CD. John Bisset wirkt barock, und das ist fast ein Pleonasmus. Diese Musik ist dennoch nicht ganz finster, aber auch nicht wirklich hell. Wie eine Affäre, die den Hörer am Beginn, bei der Abreise ein wenig rätseln lässt, um am Ende den Grund des ganzen Unternehmens in Frage zu stellen. Jedes Stück ist zu Hause vor dem Mikro aufgenommen und von Alltagslärm umgeben. Und jetzt? Ich verstehe nicht, was da improvisiert wird, und auch nicht mit welcher genauen Begründung ein Zeitmaß für das Gitarrenspiel eingesetzt wird, das doch eher konventionell ist … kann man ohne Zweifel noch einmal hören.

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