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Also steigen wir ein in diesen Schülerbus, der uns direkt nach Noisecity bringt, in das Herz eines rifflastigen Orkans, entfacht von drei lärmgeilen Schulbankflüchtlingen aus Norwegen. Thore Warland (drums), Markus Hagen (bass) und Kristoffer Riis (guitar) hei&szligen diese drei Hardrockwikinger, die sich irgendwo zwischen Experimental, Hardcore und Krawumm bewegen. Gerade diese Gemüsegartenverquerheit, dieser »saladcore« macht »Staer« attraktiv (von der Intensität wollen wir nicht reden: hätte das keine Intensität, wäre es nicht der Rede wert). Hätte die Band beispielsweise noch eine freundliche Hysterikerin als Sängerin, die Kids würden Schlange stehen, um diesen abgefahrenen Krawumm zu hören. Wenn das jetzt ein wenig nach Teeniekrawall klingt, das täuscht. Staer begnügen sich nicht mit ausgetrampelten Genrepfaden, ihr Debütalbum fährt tatsächlich kompromisslos hinein nach – na eben – Noisecity. So abwechslungsreich, so widerborstig und zugleich – aufgrund des satten Sounds – so wohlkrachend war das schon lange nicht mehr zu hören. Eine CD mit der Lizenz zum Wegblasen. Gro&szligartig.

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