Gustavo Aguilar

Looking for Aztlan

Pax

Soloplatten bereiten Freude – sowohl dem ausführenden Musiker als auch dem Hörer. Gustavo Aguilar verwirklicht sich auf dieser Platte sehr temperamentvoll, sei es durch Percussion, Gitarre oder mittels seiner Stimme. Sanfte Geräuschkulissen, aufbrausendes Toben und wilde Rhythmen, dazwischen begegnen wir ernsten Rezitativen. Experimentell, witzig, aber auch nachdenklich stimmend, vereint G. Aguilar notierte Musik mit Improvisation. (Für aufmerksame Review-Leser: »Solus for solo percussion« von E. Diaz-Infante, der in der vorigen Ausgabe zu lesen war, ist auch auf dieser Platte zu vernehmen.) Expressivität pur.