Hanajo

Gift

Geist

Never trust the Vierfarb! London, Hamburg, Berlin, Tokyo. Coverfoto von »The Face« 1993. Fotovernissagen. Kunstevents. Gaultier-Modell. Dokumenta. Sich für Christoph Schlingensief vom Schäferhund beißen lassen, macht natürlich sympathisch. Über ein Jahrzehnt immer wieder in Stimmbegleitung diverser Creme de la Subsounds-Wesen aufzutauchen nicht minder. Wir haben sie neben Merzbow und Violent Onsen Geisha in den Muscats gesehen. Mit Red Krayola. Mit dem Daisy Chainsaw-Röhrchen als Vapid Dolly. Neben Alec Empire, Terror-Bass Dickerchen Panacea, Schorsch K. und den Goldenen Zitronen, aber auch den Sultans of Ping F.C. Nur wenige Undergroundwesen konnten sich bisher so gekonnt paradiesvogelhaft inszenieren wie Hanajo, »gelernte Geisha» für Schlagzeilensammler von privat Sendebewußten. Eine Sammlung 15 auraler menages a deux mit alten und neuen Freunden klingt entsprechend reizvoll, doch hat sich der Gesprächsstoff anscheinend verlaufen. Björksches Raunzen im Digitalwald. (Zum Weinen nach ihren wunderbaren Mille Plateaux-Trax). Dreimal lichtet sich?s: Beim Waveschunkeln mit Console, beim Ätherflirren mit Stillupsteypa, beim »Joe le Taxi«-Karaoke mit Jürgen Paape. Zu wenig. Phoenix no, Dirt.