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Felix Vodnyansky

For A Better Heartbeat (Or Two)

vodco@chello.at

Felix Vodnyansky ist ein bescheidener Mann. Instrumente zu spielen hat er sich selbst beigebracht, das Aufnehmen vielleicht auch. Jetzt liegt seine neue CD »For A Better Heartbeat (Or Two)« vor, die insbesondere eines demonstriert: Vodnyansky hat den Blues. Wie einst Momus hat Vodnyansky in bester Homerecordingmanier alle Instrumente selbst eingespielt.
Wunderschön ist das chansoneske »Global Drink«, in dem er etwa zum Akkordeon greift, herrlich verspielt der Song »First Of September«: Hier bedient Vodnyansky alle Instrumente, die irgendwie in Reichweite waren. Seine Stimme ist klar und singt auch schon mal einen Satz wie »When we meet again some day, we’ll be strangers anyway« – ohne dass das peinlich wirken würde. Und wenn Vodnyansky im »Not So Attentive Blues« den Satz »I learned to travel with nothing at all« einbaut und dann ein paar Zeilen weiter von dem schönen Mädchen erzählt, von dem er wenigstens träumen durfte, muss das nicht notwendig autobiographisch sein. Jemand, der so etwas schreibt, ist aber vermutlich ein bescheidener Mann. Vodnyansky dreht seit Jahren in Wien seine Konzertrunden und seine Platten, dort wo man ihn lässt. Wenn Sie irgendwo sehen, geben Sie ihm entweder die Möglichkeit dazu oder seien Sie einfach nett zu ihm.

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