Les Hommes Sauvages

»Vive La Trance«

Disques Sauvages

Welcher deliranten Trance mögen sie zum Opfer gefallen sein – ihren Coverreigen mit einer notgedrungen schlechten Version von »Gottseidank nicht in England« zu eröffnen? Mit »Jean Genet«, »La Rivière« und »Au Dessus de la Ville« versuchen Les Hommes Sauvages äu&szligerst klotzig den Deutsche-singen-Französisch-Bonus zu bekommen, auf dem Rest des Albums, vor allem »Astronomy« (Thin White Rope), »Dying On The Vine« (John Cale) und »Sad And Lonesome« treibt sie offenbar kein höherer Anspruch, als uns die Berliner Version von Mark Lenagan und Beth Gibbons zum Besten zu geben. Und »Halbe Nacht« ist wohl ein Mitschnitt von Judith Holofernes? Kaffeeklatsch mit den Lassie Singers. Der Ruhm alter Tage und namhafter Weggefährten (Michael Gira, Thomas Wydler) schützt nicht im Geringsten vor Belanglosigkeit. »Rock’n?Roll Noir«? Pop Gris.