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Ein Debütalbum aus Australien gelangt via Luxemburgs wohl bestem Label nach Europa. »The Bowery« eröffnet mit dem fragilen Folksong »Last Ships«, um in weiterer Folge auch Lo-Fi-Elektronik zuzulassen und gekonnt zwischen diesen Polen zu pendeln. 2005 von Tim PcPhee und Rod Smith gegründet, hat sich die Band in Down Under zum beliebten Live-Act hochgespielt. Hier sitzt alles am richtigen Platz, MusikerInnen mit Hang zum Perfektionismus und/oder Liebe zum Detail sind am Werk. Verkrampft klingt das trotzdem nicht, sondern gut entspannt und – da eher im Mollbereich unterwegs – gelassen über die bewölkten Momente des Lebens nachdenkend, während die dunklen Wolken schon abziehen und das Blau des Himmels bereits durchscheint. Ingesamt liegt hier ein wunderbares Stück Indie-Folk-Pop vor, zu dem man nur empfehlen kann: Einfach zurücklehnen und genie&szligen.

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Text
Jürgen Plank

Veröffentlichung
04.11.2009

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