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Es kam, wie es kommen musste. Diese CD ist die finale VÜ einer Trilogie, in der sich diese drei Klangberserker mit den Folgen von Alkohol auseinander gesetzt hatten. Der Name sagt da schon alles und wahrscheinlich ist es von Vorteil, zu wissen, dass diese drei aus Schweden bzw. Island kommen. Angewandte Selbst- äh Soundforschung könnte man mit etwas gutem Willen sagen. Dabei ist diese CD für eine bestimmte Klientel in etwa so notwendig wie ein »passing out«. Neues wird auf diesem 60minütigen Stück sicher nicht verhandelt, aus den Boxen quillt ein zähes, höchst lichtscheues Miasma von verhaltener Elektronik, meist nur knapp über der Wahrnehmungsgrenze, Angst machende Kratzgeräusche und endlos schlingernde Stimmsamples hebeln sämtliche Raum-/Zeitwahrnehmungen aus. Im einem abgedunkelten Raum kann es bei »Passing Out« schon recht klamm werden. Der Horror eben, so oder so.

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