Various Artists

»International Deejay Gigolo Records Compilation 8«

Gigolo

Believe the hype, this time. Die lang erwartete, vielbeachtete achte Gigolo Records Compilation hält, was sie verspricht; ist eine Momentaufnahme dessen, was aktuell auf dem Sektor Electronic Techno Pop passiert und was man in unmittelbarer Zukunft erwarten und erhoffen darf. In gewohnt souveräner Manier mixt Selector DJ Hell altbekannte Dancefloor- Größen wie Adriano Canzian, David Carretta und Richard Bartz mit vielversprechenden Neuentdeckungen aus aller Herren Länder. Die deutschen Super-DJs Tiefschwarz sind mit einem dirty electro Track vertreten, Play Paul gleich zweimal mit einer Coverversion von »Lalaland« von Green Velvet und dem Fast-schon-Popsong »Love Song«. Von den Newcomern wären z.B. Rise NYC und die Londoner XLOVER zu erwähnen, die mit »So Blue« ein wunderbares, kraftvolles Liebeslied abliefern. Technoider, aber nicht zu puristisch geht es in Huntermans »Sweet Sensation« und Mick Wills »War of the Nations« zur Sache. Natürlich fehlt auch nicht die 2004-Clubhymne »Never be alone« der Franzosen Justice Vs. Simian (und jetzt alle: »because we – are – your friends …«), sehr bemerkenswert ist auch »Diskko 5000« von Communista Como Hijo mit nie gehörtem, blubberndem, zerhacktem Beat und abgedrehten Dada-Vocals. Auch Hell höchstpersönlich ist mit einem Track vertreten (»I Am Amanda Le Pore«, benannt nach jener hübschen Dame, welche das aktuelle Gigolo Records Logo ziert), ein typischer, leicht düsterer Hell-Song, der wie all die anderen Tracks der Compilation nur darauf wartet, auf Vinyl gepresst und ordentlich durchgemixt zu werden. Die abgedroschene Formel »darf in keiner Sammlung und DJ Plattenkiste fehlen« trifft hier wohl zu. Punkt.