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»Engerling« dokumentiert eine Live-Performance, in deren Verlauf ein Stahlobjekt – besagter »Engerling« – gebaut wurde. Der Objektbau wurde mittels Filmkamera in ein Musikzelt übertragen, wo die beiden Musiker Georg Edlinger und Volker Kagerer unter Einbindung der Arbeitsgeräusche live spielten. Die meisten der acht Tracks sind von statischem subsonischem Rauschen und Wummern unterwandert, darüber flimmern und fauchen Arbeitsgeräusche, teils verfremdet, sowie perkussive Elemente, Schlagzeug, elektronisch generierte Sounds und E-Gitarren. Abgesehen von den letzten zwei Nummern, in denen das Objekt langsam und bedrohlich zum Leben zu erwachen scheint, kann ich den Bau der Skulptur, nur mit dem akustischen Beitrag dieser Aktion ausgerüstet, zumeist nur relativ schwer nachvollziehen. Dass sich der dunkle und apokalyptische Soundtrack auch ohne die visuelle Komponente spannend gestaltet, spricht allerdings sehr für die beiden Musiker.

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