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Gerald Votava

»Elf«

Geco

Die Liga der soliden ORF-Humorhandwerker hat das alte Lebensmotto »Ein Haus bauen, einen Sohn zeugen und einen Baum pflanzen« erweitert: Eine Solo-CD aufnehmen steht jetzt auch auf dem Lebensplan. Nach dem üppigen Metapop von Fred Schreiber im letzten Quartal übt sich Gerald Votava in konservativen Rockmustern, denen auch der gute alte zähe Bluesrock nicht fremd ist. An der Aufgabe diese Muster mit Leben zu erfüllen, sind schon andere gescheitert, aber Votavas Nabelschau mit Texten, die stets am Rand der Banalität dahinschrammen, ist auch ein grandioses Scheitern nicht gelungen. Grandios ist nur die Schlussnummer, die in unseren säkularen Zeiten, zu einem Friedhofsklassiker werden sollte und so Dolly Partons »I’II Always Love You« abzulösen droht: »Es kommt der Tag« mit dem tröstenden Gospelrefrain »So ist das Leben, es ist ein Kommen und ein Gehen.«

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