Ilpo Väisänen

»Asuma«

Mego

War ja keine große Ûberraschung, dass die erste Solo-Full-time-CD der Pan Sonic-Hälfte auf Mego erscheint. Nachdem das Projekt mit FM Einheit (als VVE) noch immer nicht terminisiert ist, dafür aber Pan Sonics Kollaboration mit Bruce Gilbert (IBM) erschienen ist, kann man sich mit »Asuma« schon mal auf die neue Pan Sonic-Scheibe einstimmen. Väisänen geht das Ganze relativ locker an. Die kleinen Fitzel-Geräusche wachsen sich allmählich zu einem Beatgerüst zusammen (»Klikki«; nomen est omen), das von einer 9-minütigen Drone-Wand (»Asumaton«) abgefedert wird. Da wird kein dominanter Bass-Beat zitiert, um das Beiwerk am Leben zu erhalten oder gar zu rechtfertigen. Im Gegensatz zu regulären Pan Sonic-Veröffentlichungen sind Väisänens Klanggebilde wesentlich feiner strukturiert, arbeiten sich in langen Intro- und Themenaufbauten (»Autioitu 2«) ab und sind gesamt unzugänglicher.