Tu Fawning

»A Monument«

City Slang

Auf dem Debüt »Hearts On Hold« (2011) nahm die aus Portland, Oregon stammende Formation Tu Fawning ihre düsteren Songs z. T. getrennt im Studio auf und erarbeitete diese erst im Nachhinein als Band für die Shows. Nachdem man ( zwei Frauen, zwei Männer) ein Jahr auf Tournee war, spielte die Band »A Monument«, ihr zweites Album, als kompakte Truppe ein. Nun gewann ihre Musik zwar an Dynamik und die Synthieanteile nahmen zu, doch auf dem siebeneinhalbminütigen Schlusssong »Bones« findet sich wieder perkussiver Indie Rock, auf »Wager« agieren sogar gläsern-angezerrte Melodiegitarren, im Stile Tom Verlaines, aber die tollen, finsteren (Varieté-)Momente kommen diesmal leider etwas zu kurz. Da hätten wohl besser die hippiesken Vokaleinlagen der ansonsten soliden Sängerin Corrina Repp ausgespart werden sollen. Gegen ihr Vorbild Portishead gibt es dann natürlich nichts zu sagen. Auf der Bühne sicherlich ein Erlebnis. Live am 21. Mai im Wiener Chelsea, am 26. Mai am Seewiesenfest in Kleinreifling.