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Prince Rogers Nelson †

Seine Spiritualität führte den begnadeten Musicians‘ Musician aus Minneapolis seltsamerweise zu den Zeugen Jehovas. Und doch trieben einst die sexuellen Anzüglichkeiten in einem Songtext von Prince Tipper Gore dazu, die Explicit Lyrics-Warnung auf Plattenhüllen erzwingen zu lassen. Dem seine androgyne Seite hervorkehrenden Glam-Funkster, der »George Clintons Idee der Funkyfizierung der psychedelischen Phase der Beatles weiterführte« (Didi Neidhart), fehlte im Alterswerk das zündende Etwas. Eine Kombination seiner unglaublichen Funkyness mit dem besten aus HipHop- und Digi-R&B hätte ihm locker auch das Publikum von Beyoncé bis Kanye West beschert. Prince aber wollte Prince bleiben, würzte in seinem Paisley Park-Tonstudio immer mit einer gehörigen Portion Funk und krönte sein Superstardom mit stets gloriosen Live-Gigs.

TEXT
Frank Jödicke
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25.04.2016

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Prince’s hard worker on the drums

»We could play this song or that,« Prince proposes to a singing, dancing and emotionally captured audience. »Vienna!« June 7, 2014, Vienna City Hall, Prince & 3rdEyeGirl. A subjective proletarian drum column on American astray.

TEXT
Kerstin Kellermann
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26.06.2014

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Prince’s hard drum worker

»We could play this song or that«, schlägt Prince dem Publikum vor, das extrem viel selber singt und tanzt und sich emotional einfangen lässt. »Vienna!« 7. Juni 2014, Wiener Stadthalle, Prince & 3rdEyeGirl. Die subjektive Prolo-Schlagzeugkolumne auf amerikanischen Abwegen.

TEXT
Kerstin Kellermann
VERÖFFENTLICHUNG

09.06.2014

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»3121«

Da hat es auf den aktuellen Platten von George Clinton und Stevie Wonder so tolle Ansätze als Gast/Co-Komponist gegeben, die zu Recht auf eine ganz irre neue Prince-CD hoffen ließen, und dann das! Jetzt ist die Zeit ja ein Kreis/eine Spirale und Prince muss auch kein Rad neu erfinden, aber haarscharf daneben ist manchmal eben auch total daneben. Zwar gefallen die cheesy und greasy zuckerlfarbenen Monaco Vice-Keyboards bei »Lolita« und Prince als Prince Impersonator (bei »Fury«) ist ja auch eine interessante Diskussionsgrundlage. Aber sonst bleibt nur »Black Sweat«, das zumindest ahnen lässt, dass Prince zumindest ein klein wenig aktuelle Musik […]

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Didi Neidhart
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03.06.2006

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»Musicology«

Was ist ein Comeback? Eine endlich wieder gelungene Platte nach Jahren, der vergeblichen Mühe, sowohl mit sich ins Klare wie mit den (alten) Fans erneut ins Gespräch zu kommen? (Wir müssen hierbei nicht gleich von Liebesbeziehungen sprechen, obwohl eine schlechte Platte schon so etwas wie einen Treuebruch darstellen kann.) Wieder auf Tour gehen? Geschmäcklerisch modernisierte Altweine in neuen Flachendesigns? Wir wissen es nicht. Aber wir wünschen es Prince, auch wenn »Musicology« dann doch nicht hält, was die Anfangseuphorie suggerierte (z.B. eine zeitgemäße Definition dieser Art von P-Funk). Dazu verheddert sich Prince selber auch immer wieder störend in unnötige Jazzfusion-Fingerübungen (mit […]

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Didi Neidhart
VERÖFFENTLICHUNG

29.07.2004

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