Pouya

»The South Got Something to Say«

Buffet Boys

Kevin Pouya ist 25, lebt in Miami, FL, ist so groß wie Al Pacino und sieht so Gangster aus wie eure Oma. Trotzdem macht er Musik, die irgendwo zwischen Underground und Gangstertrap anzusiedeln ist. Eine Zeit lang im Umfeld der $uicideboy$ und von G59-Acts wie Ramirez oder Germ aktiv, änderte sich sein Style und die Musik mit dem letzten Album »The South Got Something to Say« in Richtung Hip-Pop etwas abseits von Trap – eine logische Weiterentwicklung seines ersten Studioalbums »Underground Underground« (2016) und seines zweiten Studioalbums »Five Five« (2018), das er vor zwei Jahren bereits live im Wiener Flex zum Besten gab. Mit Beats von Mikey the Magician kommt dabei eine sommerliche Stimmung auf, die nur durch 20 Grad im Jänner getoppt werden kann. Die Funk- und Elektropop-Einschläge – vor allem durch das Feature mit Midnight Rush – machen Lust auf einen Roadtrip mit dem Cabrio und man hat das Gefühl, man erlebt den Soundtrack von einem »Scarface«-Reboot im Jahre 2020. Es wird viel über das Leben philosophiert, mit dem frisch verdienten Geld um sich geworfen und eine Antwort auf Fragen zwischen den Lebensinhalten Ruhm einerseits und Depression andererseits gesucht, wie es bei 25-Jährigen halt so ist. Aber es wäre nicht Pouya, würde er nicht doch zu seinen Anfängen zurückkehren und dabei vor allem mit Features von Ghostemane und Juicy J seine Underground-Fans erfreuen. Nun kommt Pouya wieder nach Wien, nämlich am 18. Februar 2020 in die Grelle Forelle. Mit dabei sein gerade eben erschienenes Mixtape »Pouya & Boobie Lootaveli: Greatest Hits, Vol. 3«. In den USA ist Pouya bereits vom Underground-Rapper zu einer fixen Rap-Größe aufgestiegen, spätestens jetzt sollte dieser Schritt auch in Europa gelingen.