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»Das Sprechzimmer«

Schönstes Durcheinander, auf höchstem Anspruch.

Was passiert, wenn Text- und Musikzitate von Aristophanes, J.S. Bach, Konrad Bayer, C.W. Gluck, Elfriede Jelinek, Alexander Kluge, Vlado Kristl, Felix Mendelssohn-Bartholdy, W.A. Mozart, Friedrich Nietzsche, Jacques Offenbach, Dmitrij Prigov, Einar Schleef, Vladimir Sorokin, Giuseppe Verdi, Richard Wagner, Oswald von Wolkenstein gleichzeitig in einem Raum von allen Seiten und unterschiedlichsten Lautstärken auf ein Publikum einwirken? Der Raum selbst ist Teil der Handlung. Deswegen hat das Theater, das seit 1988 von Joseph Hartmann und Werner Korn in Fünfhaus geführt und gelebt wird, auch den passenden Namen Echoraum. »Das Sprechzimmer« ist eine gelungene, sehr herausfordernde und überraschend humorvolle Performance mit einem roten Faden, der sich durch alle Aussagen durchzieht – nämlich quacken. »Als man noch aus persönlichen Gründen gelebt hat« von Vlado Christl ist thematischer Eingang und folgenderweise Ausgang in diese echoraum-Produktion. Fast nicht zu beschreiben, muss der/die hingehen, sich niedersetzen, sich Getränke servieren lassen, Teil einer Konversation werden, Gedanken und Dogmen vielleicht verwerfen und offen für Neues sein. Ein gelungenes Potpourri.

Weitere Aufführungen: 22.-25. November und 29. November bis 2. Dezember 2006, jeweils um 20 Uhr.Reservierungen unter echo@echoraum.at
Echoraum: Sechshauser Straße 66, Wien 15, Tel. 812 02 09

Home / Musik / Artikel

Text
Alexander Lass

Veröffentlichung
19.11.2006

Schlagwörter

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