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»Flamingos« – Otto Lechner

Der Flamingo ist ein komischer Vogel. Er hat ein rosa Gefieder und steht am liebsten auf einem Bein. Von solchen persönlichen Vorlieben wei&szlig man von keinem der drei Akteure dieser CD. Derartige Gelenkigkeiten würden höchstens zusätzlich zu ihrem Spiel beeindruckenden: Dass Max Nagl (Saxophon) und Otto Lechner (Akkordeon, Piano) gro&szligartige Musiker sind, ist ja inzwischen…

TEXT
Jürgen Plank
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19.09.2004

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»Big Four« – Max Nagl

Max Nagl widmet sich auf seinem nach »Ramasuri« zweiten Album für Hat Hut größtenteils verhaltenen Klängen und äußerst klaren Formen. Oft sehr kammermusikalisch gehalten besticht diese Musik vor allem durch die Einfachheit in den Melodien. Stellenweise erinnern die Arrangements an Klassiker der frühen 40er-Jahre, Reminiszenzen an Barney Bigard, Django Reinhardt oder Sidney Bechet sind zum Teil unüberhörbar und wohl durchaus beabsichtigt. Am allerdeutlichsten wird diese retrospektive Musizierhaltung bei der kongenialen Interpretation des unsterblichen Gassenhauers »Squeeze Me« von Clarence Williams und Fats Waller. Nie jedoch beschränkt sich diese Quartettbesetzung aus Altsaxophon, Trompete, Gitarre und Kontrabass nur aufs Zitieren. Absolute Eigenständigkeit stellen […]

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Alexander Wallner
VERÖFFENTLICHUNG

14.06.2003

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Highway My Friend – Trapist

Martin Brandlmayer, Martin Siewert und Joe Wiliamson cruisen über die nächtliche Route 66. So angenehm der Trip ist, so sehr führt er aber doch auch durch Baustellen (Fallen?), wie nicht zuletzt das Cover signalisiert. Baustelle Improvisation, der Rahmen, den sich Trapist steckt, ist quasi die Breite der Fahrspur. Musik, die sehr wohl strukturell gedacht wird,…

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Stefan Parnreiter
VERÖFFENTLICHUNG

13.06.2003

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»Ramasuri« – Max Nagl Ensemble

Und schon wieder eine neue Nagl-Platte, diesmal auf dem renommierten und seit fast 30 Jahren sich zwischen Jazz in allen Variationen, Improvisation und Neuer Musik bewegenden Schweizer Label Hat Hut. Live ist Max Nagl gelegentlich mit größeren Ensembles zu hören (z.B. Boxhorn, welches fast dem vorliegenden Ensemble entsprach), »Ramasuri« ist aber meines Wissens die erste derartige Veröffentlichung auf Tonträger. Zehn Musiker, darunter zwei Streicherinnen (Joanna Lewis, Melissa Coleman), Noël Akchoté (g), der einzigartige Otto Lechner (acc, piano) und Drums wie Bass in jeweils doppelter Ausführung schaffen es, vor allem das Herz und den Bauch auf beeindruckende Art und Weise zu […]

TEXT
Stefan Parnreiter
VERÖFFENTLICHUNG

23.07.2001

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