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Mark E. Smith †

Ein Zuviel an legalen Stimulantia hat Manchesters Obermisanthroph Mark E. Smith (1957–2018) im 61. Lebensjahr aus dem RockʼnʼRoll-Leben scheiden lassen. Schwarzen Humor und Konfliktfreudigkeit hatte er sowieso intus. Damit geölt, nölte er der neoliberalen britischen Mittelschicht – seinem Lieblingsfeind – poetische Widerhaken ins Gesellschaftsgetriebe. Und war doch so etwas wie eine Ich-AG. Als »Vorstand« von The Fall verschliss er sage und schreibe 66 Bandmitglieder, die für einen genial-unverkennbaren, nuancenreich, räudig-repetitiven Rumpelsound sorgten.

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G. Bus Schweiger
VERÖFFENTLICHUNG

27.01.2018

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»Mad Mock Goth!«

Mark E. Smith, Gründer und alleiniger Vorstand des losen Moll-Punk-Konsortiums The Fall, gilt gemeinhin als einer der letzten Überlebenden des Punk. Während seine Fans zu wissen glauben, Smith hätte das erfunden, was wir heute retrospektiv gern als »Independent« bezeichnen, behaupten böse Zungen, er hätte nie etwas anderes erfunden als sich selbst. Wie dem auch sei: The Fall klangen immer nach The Fall. Ihre Live-Gigs sind seit jeher Pflicht, und sei es nur, um nachzuprüfen, ob der ältesten Punk-Qualle dieses Planeten zwischenzeitlich Tentakel gewachsen sind.

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Markus Deisenberger
VERÖFFENTLICHUNG

09.10.2011

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The Unutterable – The Fall

Laut Joe Carducci sind The Fall die einzige britische Band, die Musik geliefert hat wie ursprünglich versprochen, und das hat sich in den zehn Jahren seit dem Erscheinen von »Rock And The Pop Narcotic« nicht geändert. Das mittlerweile unüberschaubare ?uvre von The Fall ist mit »The Unutterable« um eines ihrer zweifellos besten Alben reicher geworden….

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David Krispel
VERÖFFENTLICHUNG

19.05.2001

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