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Vierfaches Sich-neu-Erfinden

Selten, dass Komponist/Musiker Max Nagl in kurzer Zeit derart kompakt zu erleben ist: Neue CD seines Ensembles, Präsentationskonzert am 9. Februar im Porgy & Bess, Gigs seines Quintetts in Wien und Salzburg sowie ein Gastspiel im Ö1-Klassik-Treffpunkt am 7. Februar mit seiner Frau Anne Harvey-Nagl.

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Alfred Pranzl
VERÖFFENTLICHUNG

06.02.2026

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»Live At Porgy & Bess Vienna« – Max Nagl Ensemble

Irgendwer hat Max Nagl unlängst als »Jazzpapst« bezeichnet (ich verrate aber nicht, wer). Folgerichtig hätte sich das Wiener Porgy & Bess am 25. Jänner 2012 das Transparent »Wir sind Papst!« über die Türe hängen können. Der Enthusiasmus wäre durchaus angebracht gewesen, mit seinem famosen Ensemble hat Nagl tatsächlich einen mitreißenden Abend hingelegt, der auch auf CD gebrannt mächtig Spaß macht. Aber bleiben wir noch kurz bei der Papst-Metapher, die hat ihren Reiz. Nagl als Papst, das hieße folgerichtig: statt katholischen Religionsunterricht gäbe es in Zukunft Jazzkunde im Unterricht. Die freien Improvisierer würde man als Calvinisten einstufen, die Fusionjazzer als evangelische […]

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Curt Cuisine
VERÖFFENTLICHUNG

24.12.2012

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»Ramasuri« – Max Nagl Ensemble

Und schon wieder eine neue Nagl-Platte, diesmal auf dem renommierten und seit fast 30 Jahren sich zwischen Jazz in allen Variationen, Improvisation und Neuer Musik bewegenden Schweizer Label Hat Hut. Live ist Max Nagl gelegentlich mit größeren Ensembles zu hören (z.B. Boxhorn, welches fast dem vorliegenden Ensemble entsprach), »Ramasuri« ist aber meines Wissens die erste derartige Veröffentlichung auf Tonträger. Zehn Musiker, darunter zwei Streicherinnen (Joanna Lewis, Melissa Coleman), Noël Akchoté (g), der einzigartige Otto Lechner (acc, piano) und Drums wie Bass in jeweils doppelter Ausführung schaffen es, vor allem das Herz und den Bauch auf beeindruckende Art und Weise zu […]

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Stefan Parnreiter
VERÖFFENTLICHUNG

23.07.2001

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